Magnetventil

Ein Magnetventil ist ein elektrisch gesteuertes Ventil, das den Wasserfluss in einer Bewässerungsleitung öffnet oder schließt — angesteuert durch eine Spule, die ein Magnetfeld erzeugt. In der Gartenbewässerung sind Magnetventile das Herzstück jeder Zonensteuerung: jede Zone hat ihr eigenes Ventil, das von einem Bewässerungscomputer oder Controller gesteuert wird.

Wie funktioniert ein Magnetventil?

Im Ruhezustand hält eine Feder einen Anker auf dem Ventilsitz und verschließt den Wasserdurchgang. Wird die Spule mit Strom versorgt, entsteht ein Magnetfeld, das den Anker hochzieht — das Wasser kann fließen. Sobald der Strom abgeschaltet wird, drückt die Feder den Anker zurück und das Ventil schließt.

Bei Bewässerungs-Magnetventilen ist meist eine zusätzliche Membran verbaut: die Spule öffnet einen kleinen Steuerkanal, der Wasserdruck hebt dann die Membran an und gibt den großen Querschnitt frei. Dadurch reicht eine schwache Spule (kleiner Stromverbrauch), um auch große Wassermengen zu schalten — wichtig für batteriebetriebene Bewässerungscomputer.

Typische Spannungen und Bauformen

Die Anschlussgrößen reichen von 3/4″ (Ø 19 mm) für Tropfsysteme bis 1 1/2″ für große Versenkregner-Zonen. Standard im Hausgarten: 1″ oder 3/4″.

Worauf beim Kauf achten?

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