Regenwassernutzung im Garten: Lohnt sich das?

Trinkwasser zum Wässern wird immer teurer — und ökologisch ist's ohnehin Quatsch, gechlortes Leitungswasser auf den Rasen zu kippen. Regenwassernutzung ist deshalb seit Jahren ein Wachstumsthema im Garten: vom 200-Liter-Regenfass am Fallrohr bis zur 6.000-Liter-Zisterne unter dem Carport. Hier bekommst du die Übersicht, welche Lösung für deinen Garten passt und wie viel das ungefähr spart.

💡 Beispielrechnung Spareffekt

~120–250 € pro Jahr
bei einem typischen Garten mit 200 m² Rasen + Beeten, ~40 m³ Bewässerung im Sommer, bei einem kombinierten Wasser-/Abwasserpreis von 3–6 €/m³ (regional unterschiedlich). Eine 1.000-Liter-Zisterne amortisiert sich damit in 3–6 Jahren.

Drei Stufen der Regenwassernutzung

Je nachdem, wie viel du speichern willst (und kannst) und wie tief das System gehen soll:

Stufe Volumen Kosten Aufwand Für wen
Regenfass / Regentonne
am Fallrohr
200–500 L 30–120 € 30 min Anschluss Kleiner Garten, Beete und Topfpflanzen
Großtank oberirdisch
freistehend
1.000–3.000 L 150–500 € 1–2 h Anschluss Mittlerer Garten mit Rasen + Beeten
Erdtank / Zisterne
eingegraben
2.000–10.000 L 800–4.000 € + Erdarbeit Tagesausgrabung, Profi Großgarten, ggf. mit Haustechnik-Anbindung (WC, Waschmaschine)

Für die meisten Einsteiger ist Stufe 2 der Sweet Spot: 1.000 Liter oberirdisch, mit Tauchpumpe gespeist, einmaliger Anschlussaufwand von 1–2 Stunden, danach jahrelang wartungsarm.

Was du außer dem Tank noch brauchst

Worauf du achten solltest

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