Inline-Tropfer

Inline-Tropfer sind kleine, kalibrierte Tropfer, die direkt in einen Tropfschlauch eingebaut sind — entweder bereits ab Werk in festen Abständen integriert oder nachträglich eingesteckt. Jeder Tropfer hat einen exakt definierten Durchfluss, meist 2 L/h oder 4 L/h bei 1,5 bar Eingangsdruck. Dadurch bekommen alle Pflanzen entlang einer Linie die gleiche Wassermenge.

Wie funktioniert ein Inline-Tropfer?

Im Inneren des Tropfer-Gehäuses verläuft ein labyrinthartiger Kanal, der den Wasserstrom über eine längere Strecke turbulent verwirbelt. Diese Verwirbelung erzeugt einen definierten Strömungswiderstand — egal ob der Eingangsdruck etwas schwankt, der Tropfer gibt seine kalibrierte Menge ab.

Bei druckkompensierenden Tropfern (englisch: pressure-compensating, „PC") sitzt zusätzlich eine flexible Silikonmembran im Tropfer. Steigt der Druck, drückt sie sich enger zusammen und der Tropfer gibt nicht mehr ab. So bleibt die Wasserabgabe selbst bei 1 bar oder 3 bar Eingangsdruck nahezu identisch — wichtig für lange Tropfschlauch-Linien (>15 m) oder Hanglagen.

Typen und Abstände

Abstand-Faustregel: Bei Reihen-Beeten 30 cm zwischen Tropfern. Bei Einzelpflanzen (Tomaten, Kürbis) pro Pflanze 1–2 Tropfer direkt am Wurzelballen.

Druckkompensierend (PC) oder nicht?

Eine der häufigsten Fragen — kurze Entscheidungshilfe:

Worauf beim Kauf achten?

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